23. Juli 2007
Tag der Schöpfung 2007 zum ersten Mal grenzüberschreitend
Mit einer Schifffahrt auf dem Rhein, Führungen durch ein Schweizer Vogelschutzgebiet und einem Gottesdienst wird am Samstag, den 1. September der Tag der Schöpfung in Waldshut / Hochrhein gefeiert. Die Veranstaltung wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Baden Württemberg und Schweizer Kirchen gestaltet.
„Mit dem Tag der Schöpfung setzen die Kirchen ein Zeichen für gelebte Ökumene. Der Glaube an Gott, den Schöpfer und die Freude über Schönheit der Natur verbindet alle Christen“, sagt Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Evang. Landeskirche in Württemberg.
Programm:
Der Ausflugsteil wird für zwei Gruppen angeboten.
12.30 / 13.30 Uhr: Begrüßung vor dem Rathaus in der Waldshuter Fußgängerzone
13.00 / 14.00 Uhr: Rheinschifffahrt
14.00 / 15.00 Uhr: Führung durch das schweizer Vogelschutzgebiet Klingnau-See
Ab ca. 16.30 Uhr: Infostände, Verpflegung und Kinderprogramm vor der Versöhnungskirche in Waldshut
18.00 - 19.00 Uhr: Ökumenischer Festgottesdienst
Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung bis zum 25.8.07 wird gebeten:
Ev. Dekanat Hochrhein (Evangelische Landeskirche in Baden)
Dekanin Christiane Vogel, Waldtorstraße 5, 79761 Waldshut-Tiengen
Tel. (0 77 51) 83 27-21, Fax (0 77 51) 83 27-27, Email: cv@zipor.de
Adresse des Rathauses Waldshut: Kaiserstraße 28-32, 79761 Waldshut-Tiengen (10 Gehminuten vom Bahnhof Waldshut)
Adresse der Versöhnungskirche: Waldtorstraße 10, 79761 Waldshut-Tiengen (15 Gehminuten vom Bahnhof Waldshut)
Zu den einzelnen Veranstaltungsteilen gibt es einen kostenlosen Bustransfer.
Weitere Informationen (www.schoepfung-feiern.de)
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12. Juni 2007
Am 17. Juni heißt es wieder am autofreien Sonntag: Vorfahrt für die Schöpfung
Aktiv Klima schützen bei zahlreichen Aktivitäten und 150 km autofreien Straßen
Am 17. Juni findet der bundes- und landesweite Aktionstag von Mobil ohne Auto (MOA) in Baden-Württemberg statt.
Bisher sind in über 180 Orten in Baden-Württemberg 80 große und kleine Aktionen
unter dem Motto Mobil ohne Auto sowie Aktionen des kooperierenden AOK-Radsonntags und der Initiative „Vorfahrt für die Schöpfung“ der Kirchen gemeldet. „Dabei sind auf einer Gesamtlänge von rund 150 km Straßen im Land für den nichtmotorisierten Verkehr reserviert und auch einige Innenstädte sind dem abgasfreien Verkehr vorbehalten,“ so Monika Herrmann-Lobreyer von der Mobil ohne Auto-
Landesgeschäftsstelle in Stuttgart.
"Die Initiative Mobil ohne Auto geht auf eine Initiative der Kirchen zurück, in Baden-Württemberg gibt es seit 1990 Aktionen", so der Umweltbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Hans-Hermann Böhm. Böhm weiter: "Mobil ohne Auto setzt sich für ein Umdenken im Verkehrsverhalten und in der Verkehrspolitik ein. Der Aktionstag kann zeigen, wie man in der Freizeit und im Alltag bequem, schnell und kostengünstiger ohne Pkw vorankommt. „Da der motorisierte Verkehr nach wie vor steigende Kohlendioxidemissionen verzeichnet, liegen hier auch die größten Potentiale für den Klimaschutz".
Alle Informationen zu den Veranstaltungen vor Ort sind nach Landkreisen geordnet auf der Homepage
von Mobil ohne Auto in Baden-Württemberg (www.moa-bw.de) im Internet abrufbar.
Landeskoordination Mobil ohne Auto in Baden-Württemberg, Monika Herrmann-Lobreyer,
Tel. (0711) 714768 Email: info@moa-bw.de Internet: http://www.moa-bw.de
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Erfolgreicher Fachkongress „umweltfreundlich bewegen“ - City-Maut gefordert
Mobil ohne Auto veranstaltete Fachkongress zur umweltfreundlichen Mobilität.
60 Teilnehmer aus allen gesellschaftlichen Bereichen diskutierten, wie eine Verhaltensänderung zu einer weniger umweltschädlichen und dafür gesundheitsfördernden Bewegungskultur erreicht werden kann. Einig waren sich alle Fachreferenten, dass die Rahmenbedingungen für die Verkehrsmittelwahl geändert werden müssen. So müssen die Kommunen das Recht erhalten, selbst über Steuerungsmöglichkeiten - wie eine City-Maut - zu entscheiden, so Boris Palmer, grüner OB von Tübingen.
Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes, Reiner Ehret, forderte, dass das Bündnis Mobil ohne Auto sich an der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes beteiligt und seine langjährigen Erfahrungen dort einbringt.
Der Vorsitzende der AOK Baden-Württemberg begrüßte für die Krankenversicherungen einen Trend zu mehr unmotorisierter Bewegung. „Dies entlastet das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik um einen zweistelligen Milliardenbetrag“, so Dr. Rolf Hoberg.
„Umweltfreundliche Mobilität muss in Kindergärten eingeübt werden,“ betonte Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. „Deshalb werden wir bei MOA dieses Thema als unseren zukünftigen Schwerpunkt wählen“.
Die bundesweite Aktion Mobil ohne Auto (MOA) entstand 1981 im Kirchlichen Forschungsheim Wittenberg. In Baden-Württemberg gibt es seit 1990 Aktionen. Der seit 1995 bestehende Trägerkreis von MOA in Baden-Württemberg ist ein Zusammenschluss von Verbänden, Vereinen und anderen Institutionen und Interessengruppen, die ein breites gesellschaftliches Spektrum repräsentieren. Er ist offen für alle gesellschaftlichen Gruppen, die eine Änderung des modal-splits zu Gunsten des Umweltverbunds unterstützen. Zentrales Anliegen ist, unsere zukünftige Mobilität sozial, kulturell, ökologisch und ökonomisch zu gestalten. Dabei sind sich die Mitglieder einig, dass das Auto im modal-split eine immer noch wichtige Rolle spielt, deren Platz in der Mobilitätskette weniger dominant, vielmehr integriert gestaltet sein sollte.
Für Rückfragen:
Hans-Hermann Böhm, Umweltbeauftragter der Evang. Landeskirche in Württemberg
E-Mail: umwelt@elk-wue.de
Tel. 0711/2068-253
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Atomenergie hat keine Zukunft
Bei einer Gesprächsrunde im Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart haben am Mittwoch, den 26. April, dem Gedenktag an die Katastrophe von Tschernobyl, ein weißrussischer Strahlenchemiker und ein Vertreter des Bundesumweltministeriums über die Konsequenzen von Tschernobyl diskutiert.
Stuttgart, 26.4.2006 - Aus Sicht des Bundesumweltministeriums berichtete Ministerialrat Bernd Warnat über die zukünftige Energieversorgung Deutschlands. Atomstrom kommt darin längerfristig nicht vor. Die Frage, wo die radioaktiven Abfälle endgelagert werden sollen, ist noch nicht geklärt. Deshalb ist es unverantwortlich, weiterhin radioaktiv verstrahlten Müll zu produzieren. Der weltweite Vorrat an Uran, der für den Betrieb eines Atomkraftwerkes benötigt wird, reicht bei jetziger Nutzung noch für maximal 50 Jahre. Ein Unglück in einem Kernkraftwerk kann gravierende Folgen haben. Auf die Frage, ob Deutschland ohne Atomstrom auskommen kann, antwortete Herr Warnat: „Die Atomkraftwerke werden nach und nach abgeschaltet. Als letztes geht Neckarwestheim II voraussichtlich 2021 vom Netz. Durch den verstärkten Einsatz von Erneuerbaren Energien und durch Energieeinsparungen kann dieser Ausfall problemlos ersetzt werden.“
Sehr persönlich war der Bericht von Dr. Alexander Ruchlja. Während dem Reaktorunglück hat er sich in einem Gebiet aufgehalten, dass massiv verstrahlt wurde. „Mein Sohn leidet heute noch unter den Folgen“, berichtete er. Die mangelnde Information, die von der Regierung an die Bevölkerung weitergegeben wurde, hatte zur Folge, dass viele Menschen sich monatelang in verstrahlten Gebieten aufhielten. Auch will gerade der ärmere Teil der Bevölkerung die Heimat nicht verlassen. Heute leben noch rund ein halbe Million Menschen innerhalb der belasteten Sperrzone. Dr. Ruchlja hat ein Kindererholungsheimes aufgebaut, dass unter Mithilfe des Männerwerks der EKD gebaut wurde. Dort werden Kinder aus den verstrahlten Gebieten für einen knappen Monat medizinisch und pädagogisch betreut. In dieser Zeit verringert sich die Strahlenbelastung in den Kinderkörpern um die Hälfte und das Immunsystem wird gestärkt.
Dr. Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Evang. Landeskirche in Württemberg, fasste die Ergebnisse der Gesprächsrunde zusammen:
Der Blick auf die Opfer der Reaktorkatastrophe und die Strahlenbelastung über Generationen hinweg zeige, dass die Nutzung der Kernenergie keine zukunftsfähige Lösung sei. Diese Technik erfordere den fehlerfreien Menschen, was eine Illusion sei. Hinzu komme
die Gefahr, dass die Anreicherung von Brennstoffen auch für den Bau von Atombomben genutzt werden könne. Böhm erinnerte an die Beschlüsse der EKD-Synode, die den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie und eine breite Unterstützung des Ausbaus erneuerbarer Energien befürwortete. Auch zeige die Kirche an vielen Orten, wie Energie gespart oder aus Biomasse und Solarenergie gewonnen werde.
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Auswertung der Mesner- und Hausmeisterschulung: Überwältigende Teilnehmerresonanz
Die Teilnehmer der Mesner und Hausmeisterschulung , die am 29.03.2006 in der Lukas-Kirchengemeinde stattfand, waren sehr zufrieden mit der Veranstaltung.
Fast 100 % der Teilnehmer gingen mit einem positiven Gesamteindruck nach Hause.
95% der Mesnerinnen und Hausmeister bewerteten die Organisation und den Ablauf des Seminars positiv.
Bei der Frage nach dem persönlichen Nutzen, meinten 71% der Teilnehmer, praktische Hilfestellung für den Einsatz im beruflichen Alltag bekommen zu haben.
Je ein Drittel der Beteiligten gab an, Orientierung für die Zukunft und konkrete Anstöße für weiter Fortbildungen bekommen zu haben.
Von den Teilnehmern wurden Themenwünsche und Vorschläge für vertiefende Veranstaltungen mit den Themen Pelletheizung, Regenwassernutzung, Erneuerbare Energien und sicherheitstechnische Anlagen.
Der Eindruck der Teilnehmer, dass Führung der Mesnerin Frau Sürz durch ihre Kirchengemeinde sehr hilfreich war, können wir uns nur anschließen und uns bedanken für die Gastfreundschaft und Offenheit der Lukas-Kirchengemeinde.
Aufgrund der großen Resonanz dieses Seminars sind in nächster Zeit regionale Energiespar-Seminare geplant.
In Zeiten knapper Kassen: Energie sparen in kirchlichen Liegenschaften
Seminar für Mesner und Hausmeister erfolgreich durchgeführt
Stuttgart, 29. März 2006. Seit Mitte der 90-er Jahre häufen sich klimatische Extremereignisse. Hochwasser wird von rekordverdächtigen Hitzewellen mit extremer Trockenheit und Wassermangel abgelöst. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Die zunehmenden Wetterextreme müssen auch nach Ansicht der Kirchen zum Anlass für einen konsequenteren Klimaschutz genommen werden. Sollen die CO2-Emissionen spürbar sinken, muss und kann jeder Einzelne seinen Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen überdenken und die Konsequenzen zum Schutz der Schöpfung daraus ziehen. Doch können auch durch Energie sparendes Wirtschaften in kirchlichen Einrichtungen beträchtliche Summen an Finanzmitteln eingespart werden. Diese Potentiale für Ökologie und Ökonomie bei kirchlichem Gebäudemanagement wurden jetzt (Mittwoch, 29.03.06) bei einem Seminar der Umweltakademie Baden-Württemberg mit der Evangelischen Landeskirche in der Stuttgarter Lukaskirche zum Thema „Energie sparen in kirchlichen Liegenschaften“ aufgezeigt. Gerade bei kirchlichen Liegenschaften könne durch verbesserte Energieeffizienz eine deutliche Senkung der Kosten bei gleichzeitiger Reduktion des Kohlendioxidausstoßes bewirkt werden.
Kirchliche Liegenschaften verbrauchen viel Energie, sowohl in Form von fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas, als auch als Strom. Hinzu kommen steigende Energiepreise. Allein in der Landeskirche Württemberg liegen die Energiekosten im zweistelligen Millionenbereich, führt Hans-Hermann Böhm, Umweltbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg aus. In einem Pilotprojekt hatte sich gezeigt, dass sich die Energiekosten allein durch intelligentes Energiemanagement, d. h. ohne Investitionen, um 5–15 % vermindern lassen. Gleichzeitig können damit lebenswichtige Ressourcen geschont werden.
Dass aber gerade die Mesnerinnen und Hausmeister der Kirchen eine Schlüsselrolle spielen, wird in vielen Kirchengemeinden noch unterschätzt. Denn diese haben eine Übersicht über den Verbrauch im Gebäude, sie wissen zum Beispiel, wie viel Strom verbraucht wird und wie viel Heizkosten alljährlich anfallen. Wer sich auskennt, so eine Botschaft des Seminars, kann an den richtigen Stellen Einsparungen vornehmen, welche die Gemeindemitglieder in keiner Weise einschränken.
Der Experte der Landeskirche, Energieberater Wilhelm Kessler referierte über Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Kostenreduzierung. Doch es blieb nicht allein bei der Theorie: Es gab Praktische Tipps wie etwa die Verwendung von Bewegungsmeldern, Energiesparlampen und das „richtige“ Lüften.
Aufgrund der großen Resonanz dieses Seminars sind in nächster Zeit regionale Energiespar-Seminare geplant.
Bei Rückfragen:
Hans-Hermann Böhm, Umweltbeauftragter der Evang. Landeskirche
umwelt@elk-wue.de
Tel. 0711-2068 253
Vortragsreihe des Bezirksarbeitskreises Weikersheim des Evang. Bauernwerks in Württemberg und der Ev. Kirchengemeinde Creglingen:
Energie und Landwirtschaft – Verantwortung und Chance
Wie entwickelt sich der Energieverbrauch und welche Energieformen sind zukunftsfähig? Energie ist der Lebensnerv unseres heutigen Gesellschaftssystems. Gleichzeitig wird Jahr für Jahr deutlicher, dass die fossilen Brennstoffe immer knapper und teurer werden. Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen wurde lange Zeit nur wenig gefördert. Heute sind Windkraftanlagen, Photovoltaik, Strom aus Biomasse usw. keine Seltenheit mehr. Ein weiterer Schritt ins neue Energiezeitalter ist die Verwertung von Getreide zur energetischen Nutzung. Angesichts niedriger Getreidepreise gewinnt für die Landwirtschaft die energetische Verwertung von Getreide zunehmend an finanzieller Attraktivität.
Wie sehen die Schritte ins neue Energiezeitalter aus? Welche Rolle übernimmt hierbei die Landwirtschaft?
1. Abend:
Mittwoch, den 19. April 2006
„Beginnt ein neues Energiezeitalter!?
Mit Dr. Hans-Hermann Böhm, Umweltbeauftragter der Evang. Landeskirche Württemberg
Die Frage der Energienutzung beschäftigt auch die Kirchen. Unser heutiges Wirtschaftssystem ist auf die unbegrenzte Verfügbarkeit von Energie aufgebaut. Gleichzeitig wird Jahr für Jahr deutlicher, dass die bisherigen Energieträger -- fossile Brennstoffe und Kernenergie -- mit schwerwiegenden Risiken und Gefahren verbunden sind. Angesichts der Risiken und begrenzten Ressourcen ist wird die Notwendigkeit alternativer Energieerzeugung und -nutzung immer deutlicher. Was ist technisch machbar, welche wirtschaftlichen Hindernisse gilt es zu durchbrechen und welche weiterführenden Perspektiven für den Umgang mit Energie bieten sich an?
2. Abend:
Mittwoch, den 26. April 2006
Energiegewinnung aus Getreide – „Ist Getreideverbrennung Sünde?“
Mit Dr. Clemens Dirscherl, Geschäftsführer des Evang. Bauernwerks
Angesichts niedriger Getreide- und steigender Energiepreise stellt sich die Frage der energetischen Nutzung von Getreide nicht nur um der Landwirtschaft zu einem neuen Standbein zu verhelfen, sondern auch um beispielsweise Kohlendioxid-Emissionen zu verringern. Gleichzeitig stößt die Getreideverbrennung ebenso wie die Nutzung von Ethanol in der Öffentlichkeit auf erhebliche emotionale Vorbehalte. „Wir brauchen Brot für die Welt und nicht Brot für den Ofen“. Solche Äußerungen sind unter Landwirten, aber auch unter Verbrauchern immer wieder zu hören. Deswegen ist eine differenzierte ethische, technische wie auch wissenschaftliche Abwägung erforderlich.
jeweils um 20.00 Uhr
im Evang. Gemeindehaus in Creglingen
27. November 2005
Evangelische Kirchengemeinde in Stuttgart-Sonnenberg erhält als erste in Europa den EU-Energieausweis

Entsprechend einer EU-Richtlinie müssen ab 2006 viele größeren Kirchengebäude ihre Energiedaten öffentlich aushängen. Im Gottesdienst zum 1. Advent erhielt die evangelische Kirchengemeinde Stuttgart-Sonnenberg den europaweit ersten Energieausweis für ein Gemeindezentrum. Dieser Ausweis gibt den Energiebedarf oder Energieverbrauch eines Gebäudes wieder und empfiehlt Energiesparmaßnahmen.
Passend zum Beginn des neuen Kirchenjahres, überreichten Dipl. Ing. Nina Weiss und Dipl. Ing. Hans Erhorn vom Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart an Pfarrer Johannes Bröckel von der Kirchengemeinde Sonnenberg den Energieausweis, der ab
2006 europaweit eingeführt werden soll.
Die Kirchengemeinde hat an einem Feldversuch teilgenommen, bei dem erstmals für ein Kirchengemeindezentrum sowohl der Energiebedarf als auch der Energieverbrauch entsprechend der DIN V 18599 ermittelt wurde. Die Gemeinde kann anhand der Daten einschätzen wie sie im Vergleich zu anderen ähnlichen Gebäuden "im Rennen" liegt. Obwohl der Energieverbrauch in der Sonnenberg-Gemeinde niedriger ist als nach Bedarf errechnet, haben die Fachleute vom Institut für Bauphysik Energiesparmaßnahmen empfohlen. Entsprechend einer Liste, die nach Amortisationszeiten ordnet, gehören dazu u. a: Dämmung von Heizleitungen, die Umstellung der Warmwasserversorgung auf die Warmwasserbereitung direkt am Verbrauchsort und eine Pelletsheizung.
Der Kirchengemeinderat unter Vorsitz von Volker Frick hat schon beschlossen, diese Empfehlungen umzusetzen.
Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Landeskirche, betonte, wie hilfreich der Energieausweis für die Kirchengebäude im Land sein wird. Er vermittle einen Gesamteindruck vom energetischen Zustand der Gebäude und empfehle außerdem qualifizierte Energiesparmaßnahmen. Vorgeschrieben wird die Untersuchung von kirchlichen Gebäuden mit über 1000 qm Nutzfläche. Ausgenommen sind denkmalgeschützte und sakrale Gebäude.
Auch wenn der Energiepass nicht kostenlos zu erhalten sein wird, bringt er doch Vorteile durch Hinweise auf kostensparende Maßnahmen. Auf diese Weise werde, so Böhm, sowohl das Klima geschützt als auch die Kasse entlastet. Er hoffe deshalb, dass ab 2006 möglichst viele Gemeinden zügig diesen Energiepass ausstellen lassen und entsprechende Klimaschutzmaßnahmen ergreifen.
Weitere Informationen zum Energiepass finden sich hier.
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Neue Strategien für die Umwelt
Im Oberkirchenrat Stuttgart sprach Dr. Michael Wehrspaun, ein Experte aus dem Umweltbundesamt, über Umweltkommunikation.
In seinem Vortrag betonte Dr. Wehrspaun, dass aktuelle Schlagworte wie „soziale Gerechtigkeit“, „Solidarität“, „Chancengleichheit“ und „Zukunftsangst“ optimale Anknüpfungspunkte dafür bieten, den Gedanken der Nachhaltigkeit zu vermitteln. Gelingt es, die Menschen davon zu überzeugen, dass Leitbild Nachhaltigkeit einer Gesellschaft längerfristige Perspektiven und Sicherheiten bieten kann, bestehen gute Aussichten für ein wachsendes Umweltbewusstsein.
Ein neuer Ansatz in der Umweltkommunikation ist notwendig, da der bisherige Umweltdiskurs, in dem Verzicht empfohlen wird, nicht mehr greift. Das wird in den regelmäßigen Umfragen des Umweltbundes ersichtlich: Die Gruppe, die sich als Umweltengagiert bezeichnet, bleibt konstant, aber sie altert. In der Altersgruppe unter 25 ist der Anteil an Umweltengagierten verschwindend gering.
Als gelungene Umweltkampagne der neuen Art nannte Dr. Wehrspaun die Aktion Blau, da dabei unverbindlich und mit Spaßfaktor für umweltfreundliche Produkte geworben wurde.
Die aktuellste Veröffentlichung von Dr. Wehrspaun trägt den Titel „Gesunder Wohlstand. Vom Postmaterialismus zur zukunftsfähigen Lebensqualität“. Dieser Artikel ist in der Zeitschrift politische ökologie 94 (Juni 05, oekom verlag) kann hier gelesen werden.
Das Heft politische ökologie 94 trägt den Titel WERTE SCHÖPFEN und kann direkt beim Verlag bestellt werden.
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Kirchliche Umweltexperten kritisieren Pläne zur Errichtung eines
Endlagers für hochradioaktive Abfälle
Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD
(AGU) zu einem Endlager für hochradioaktive Abfälle, Oktober 2005
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der EKD
(AGU), an der auch Umweltbeauftragte aus Österreich und der Schweiz
teilnehmen, behandelte in ihrer Sitzung vom 10. - 12. Oktober 2005 in
Iserlohn auch Fragen der sicheren Endlagerung hochradioaktiver
Abfallstoffe. In diesem Zusammenhang wurde bekannt, dass die Schweiz die
Errichtung eines Endlagers im Grenzgebiet zu Deutschland und Österreich
weit vorangetrieben hat.
Den Berichten in verschiedenen Medien zufolge, steht nämlich die
Entscheidung der Schweiz über ein Endlager für hochradioaktive
Abfallstoffe im Opalinus-Ton kurz bevor. An derartige Lagerstätten
werden aus Gründen einer entsprechenden Sicherheit für sehr lange
Zeiträume (eine Million Jahre) vor allem auch bestimmte Anforderungen an
die geowissenschaftlichen und geotechnischen Eigenschaften des
Trägergesteins gestellt. Alle weltweiten Bemühungen, Orte für sichere
Endlager zu finden bzw. zu erkunden, sind wegen der aus sachlichen
Gründen sehr strengen Auswahlkriterien bisher gescheitert. Für das
vorgesehene Trägergestein in der Schweiz (Opalinus-Ton) muss auch aus
geowissenschaftlichen Gründen mit einem negativen Ergebnis gerechnet werden.
Wegen der bisherigen Erfolglosigkeit aller diesbezüglichen Bemühungen
ist nun zu befürchten, dass die bisher geltenden strengen
Auswahlkriterien, wie sie beispielsweise der Arbeitskreis Endlager der
deutschen Bundesregierung formuliert hat, aufgeweicht, das heisst stark
gemildert werden. Deshalb wendet sich die AGU mit dem dringenden Appell
an den Schweizerischen Bundesrat, dafür zu sorgen, dass die
Untersuchungen des vorgesehenen Standortes im Opalinus-Ton nach dem
bisher üblichen strengen Qualitätsstandard sichergestellt werden. Zudem
sollte aufgrund der grenznahen Lage neben den Kantonen und Gemeinden der
Schweiz auch das benachbarte Ausland (Deutschland, Österreich) in die
Entscheidungsfindung einbezogen werden.
Iserlohn, den 12. 10. 2005
Kurzinfo
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der EKD
(AGU) ist ein Zusammenschluss der Umweltbeauftragten von derzeit 18
evangelischen Landeskirchen. Als ständige Gäste gehören dem Kreis
außerdem der Umweltbeauftragte des Rates der EKD, Dr. Hans Diefenbacher,
der Umweltbeauftragte der Ev. Kirche A.B. in Österreich, Prof. Dr.
Johann Georg Haditsch und der Umweltbeauftragte der Ökumenischen
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Umwelt (Oeku) in der Schweiz, Dr. theol.
Kurt Zaugg-Ott, an. Die AGU trifft sich zweimal jährlich, um über
aktuelle umweltpolitische Themen zu beraten.
Kontakt
Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten (AGU) Pastor Friedhelm Blüthner FORUM KIRCHE Hollerallee 75, 28209 Bremen
Tel. 04 21 / 34 61 - 5 13
Fax 04 21 / 34 61 - 5 14
umwelt.forum@kirche-bremen.de
E-Mail: umwelt.forum@kirche-bremen.de
Stuttgart/Bad Urach (2. September 2005)
Über 200 Gäste aus Landes- und Kommunalpolitik, Umweltverbänden und Kirchengemeinden feierten am 1. September 2005 den Tag der Schöpfung in Bad Urach. Auf vielfältige Weise wurde das Motto des Tages „Gesegnete Vielfalt“ erlebbar. Das Programmangebot reichte von einer geführten Wanderung zum Uracher Wasserfall über einen Festgottesdienst, bis zu einem Film- Diskussionsangebot. Im Stift Urach präsentierten sich eine Vielzahl von umweltaktiven Akteuren aus Kirche, Politik und Umweltverbänden.
Im Gottesdienst in der Amanduskirche sprach der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), Prälat Dr. Helmut Barié (Freiburg) über die Freude an der Artenvielfalt. In Anlehnung an Psalm 104, in dem Gott neben Brot und Öl auch für den Gesang der Vögel und für den Wein gedankt wird, sagte Herr Barié: „Wir danken Gott nicht bloß für das, was notwendig ist. Wir danken ihm auch für das, was einfach nur schön ist.“
In seinem Grußwort nahm der Präsident der Württembergischen Evang. Landessynode Horst Neugart (Heidenheim) die aktuellen Umweltkatastrophen und den anhaltenden Verlust der Artenvielfalt auf und empfahl eine Rückbesinnung auf Gott, den Schöpfer: „Mit Maßnahmen allein wird es und nicht gelingen, die Schöpfung zu bewahren, wenn wir nicht die Liebe zum Schöpfer und zu seinen Geschöpfen immer wieder neu entdecken“.
Während der Abendveranstaltung wurde das Thema „Gesegnete Vielfalt“ im Blick auf die Schwäbische Alb diskutiert. In ihrem Film „Heute kein Manöver“ zeigten die Filmemacher Diemut Yañez und Willi Dillschneider die Geschichte des Dorfes Gruorn mitten im Truppenübungsplatz Münsingen. Anschließend wurde vom NABU-Landesvorsitzenden, Dr. Stefan Rösler und Ingo Ammermann die Studie „Albvisionen“ vorgestellt. Um den stillgelegten Truppenübungsplatz Münsingen soll ein Biosphärengebiet mit ca. 30.000 Hektar entstehen.
Die Veranstalter der Feier zogen eine positive Bilanz. Für den Umweltbeauftragten der Evang. Landeskirche in Württemberg, Dr. Hans-Hermann Böhm, hatte der Tag nicht nur Eventcharakter: „Der Tag der Schöpfung bringt Menschen zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise für den Naturschutz einsetzen und schafft so die Möglichkeit zum unverkrampften Dialog und zu intensiverer Zusammenarbeit.“
Benedikt Osiw
Büro des Umweltbeauftragten
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Pressemitteilung August 2005
Die Kirchen in Baden-Württemberg feiern den Tag der Schöpfung
und setzen sich für den Erhalt der Artenvielfalt ein
Die Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg (ACK) feiern am 1. September 2005 den Tag der Schöpfung in Bad Urach. Im Gottesdienst um 18.00 Uhr in der Amanduskirche spricht der Vorsitzende der ACK, Prälat Dr. Helmut Barié, Freiburg, über den "Segen der Artenvielfalt" und den notwendigen Schutz. Der Präsident der Württembergischen Evangelischen Landessynode, Horst Neugart, Heidenheim, unterstreicht das kirchliche Engagement für die Schöpfung.
Gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein und dessen Präsidenten, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuss, und Dr. Stefan Rösler, Vorsitzender des Naturschutzbundes Baden-Württemberg, wollen die Kirchenvertreter sich für das geplante Biosphärengebiet rund um den Truppenübungsplatz Münsingen einsetzen. Die Filmemacher Diemut Yáñez und Willi Dillschneider zeigen dazu einen Dokumentarfilm und die Studie "Albvisionen" wird diskutiert.
Das Umweltministerium sowie Umweltverbände und Kirchengemeinden präsentieren im Innenhof des Stifts Urach ihre Aktivitäten und Angebote. Ein detailliertes Programm finden Sie unter www.schoepfung-feiern.de.
Ein Flyer ist erhältlich beim Umweltbüro und beim Stift Urach, Frau Helga Westermann (www.stifturach.de).
Dr. Hans-Hermann Böhm
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Pressemitteilung vom 20. Juni 2005
Autofreier Sonntag mit überwältigender Beteiligung
Am "Mobil ohne Auto"-Aktionstag in Baden-Württemberg nahmen am 19. Juni 2005 landesweit über 250.000 Menschen teil. Bei den 85 kleinen und großen Veranstaltungen an mehr als 120 Orten im Land genossen die Teilnehmer die vorbereiteten Angebote zur autofreien Mobilität zu Fuß, mit Fahrrädern, Inlinern, Bussen, Bahnen und Schiffen. Die Aktion feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen. In Baden-Württemberg finden seit 1990 Aktionen mit Beteiligung der Kirchen statt.
Strahlend blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen führten zu einem neuen Besucherrekord: Das Nagoldtal bot 28 km Straße für autofreie Mobilität. Um 14.00 Uhr waren mit über 50.000 Teilnehmern doppelt so viele Menschen wie im verregneten Vorjahr unterwegs. In Simmersfeld hatte die Kirche im Grünen, wie an vielen anderen Orten, zum Gottesdienst eingeladen.
Am Bodensee (30 km für Radfahrerer, Inliner etc.) waren rund 50.000 Teilnehmer "natürlich mobil", ebenso im Neckartal auf der gesperrten B 27 und K 2000 zwischen Heilbronn und Mosbach und im Großen Lautertal (17 km) genossen Tausende Besucher das idyllische autofreie Lautertal, das an vielen Orten mit Musik und Einkehrmöglichkeiten aufwartete.
Für die Kirchen, die mit dem Motto "Vorfahrt für die Schöpfung" dabei waren, erklärte der Umweltbeauftragte von Württemberg, Hans-Hermann Böhm: "Die überwältigende Beteiligung beim 25. bundesweiten Autofreien Sonntag belegt, dass die Bürgerinnen und Bürger diese Angebote begeistert annehmen und etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Auch im Alltag können sie selbst einen Beitrag zur Reduzierung der Feinstaubbelastung leisten. Wir erwarten, dass die positiven Eindrücke des Aktionstages zu nachhaltigen Verhaltensänderungen führen. Die wachsenden Teilnehmerzahlen signalisieren aber auch der Politik, der Gesundheit Vorrang vor "weiter und schneller" zu geben "
Der Staatssekretär im baden-württembergischen Innenministerium, Rudolf Köberle, Schirmherr der Aktion "Mobil ohne Auto", betonte, die breite freiwillige Beteiligung gebe Hoffnung für eine umweltfreundlichere Mobilität auch im Alltag.
Dr. Hans-Hermann Böhm, Der Umweltbeauftragte der Evangelischen Landeskirche in Württemberg
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Energiefonds der Landeskirche fördert den Klimaschutz
Am 16. Februar 2005 ist das Kyoto-Protokoll endlich in Kraft getreten. Es soll den Klimawandel abmildern und verpflichtet Deutschland, die Emissionen von Kohlendioxid, die aus Verbrennungsprozessen stammen, um 21 % zu senken.
Die Evangelische Landeskirche in Württemberg setzt sich seit Jahren für den Klimaschutz ein und fördert energiesparende Maßnahmen an Gebäuden von Kirchengemeinden und Kirchenbezirken (ausgenommen Pfarrhäuser und vermietete Objekte) mit Zuschüssen. Entsprechend den Förderrichtlinien wird auch die "Grundlagenermittlung für ein Energiemanagement auf Kirchenbezirksebene" bezuschusst.
Für Energie-Spar-Schulungen auf Kirchenbezirksebene werden die Referentenkosten sogar zu 100 % übernommen. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass durch regelmäßige Verbrauchserfassung, richtige Heizungsbedienung und Änderung von Verbrauchsgewohnheiten 5 bis 20 % der Energiekosten und damit auch Emissionen vermindert werden können. Energiesparen lohnt sich also doppelt.
Die Richtlinien sind mit Rundschreiben des Oberkirchenrats vom 16. Oktober 2001 AZ 40.00 Nr. 322/8.1 versandt worden. Eine Änderung wurde mit Rundschreiben vom 4. November 2003 AZ 40.00 Nr. 360/8.1 bekannt gegeben.
Fragen zu den Fördermöglichkeiten beantwortet für den technischen Bereich der Energieberater der Landeskirche Dipl.-Ing. (FH) Wilhelm Keßler (Tel. 0711-2149 -308). Für Verwaltungsfragen erhalten Sie Auskunft von Herrn Kirchenoberverwaltungsdirektor Christian Müller (Tel.0711-2149-343).
Wenn Sie künftig per E-Mail über Aktualisierungen auf diesen Seiten informiert werden möchten, können Sie sich kostenlos und unverbindlich hier für unseren Umwelttipp-Verteiler anmelden: umwelt@elk-wue.de
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Pressemitteilung 28. Januar 2005
Gewinnspiel des Umwelt- und Verkehrsministeriums "Wer weiß am besten Bescheid über unsere Umwelt?" im Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg
Ziehung der Preisträger am 27. Januar
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"Wir waren überrascht, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich an unserem Gewinnspiel beteiligten. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass sich viele Menschen für Umweltthemen interessieren", sagten Umwelt- und Verkehrsminister Stefan Mappus und Hans-Hermann Böhm, Umweltbeauftragter der Landeskirche anlässlich der Ziehung der Preisträger des Gewinnspiels "Wer weiß am besten Bescheid über unsere Umwelt?" in Stuttgart.
Zusammen mit den beiden evangelischen Kirchen und der katholischen Kirche in Baden-Württemberg hatte das Umwelt- und Verkehrsministerium im November 2004 in den kirchlichen Sonntagszeitungen ein Umwelt-Gewinnspiel beigelegt.
Unter dem Motto "Wer weiß am besten Bescheid über unsere Umwelt?" galt es, sieben Fragen zu den Themen "Energie- und Wassersparen", "Müllentsorgung", zum täglichen Einkauf und zum "Drei-Löwen-Takt" zu beantworten.
Rund 6.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schickten die richtige Lösung - das gesuchte Wort war "Zukunft" - ein. Am Donnerstag (27. Januar 2005) zogen Carmen Hawkins und Hans-Hermann Böhm die Gewinnerinnen und Gewinner: Neben 20 interessanten Büchern und 10 Baden-Württemberg-Tickets winken als Hauptpreise je drei Gutscheine im Wert von 250 Euro, ein Gutschein über 400 Euro und einer über 600 Euro. Über den ersten Preis, einen Gutschein über 600 Euro für einen Familienaufenthalt in einem umweltfreundlichen Hotel oder kirchlichen Feriendorf, kann sich Frau Thilde Großmann aus Heidenheim freuen.

P.S.
Gerne lassen wir Ihnen auf Anfrage per e-mail die Unterlagen des Gewinnspiels als pdf-Dokument, ein Foto von der Ziehung der Preisträger und die Liste mit den Preisträgern zukommen.
Der Umweltbeauftragte der Evangelischen
Landeskirche in Württemberg
Dr. Hans-Hermann Böhm
Tel. 0711-2068 253,
Fax. 0711-2149 9800
e-mail: umwelt@elk-wue.de
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Pressemitteilung vom 25. Januar 2005
Ausstellung : "Vorhang auf - Ein Blick auf die bedrohte Schöpfung" wird bis zum 15. Februar verlängert!
Ort: Foyer und 1. Stock des CVJM Stuttgart, Büchsenstr. 37, 70174 Stuttgart, Mo.-Fr. 9.00-19.00 Uhr
Der CVJM Stuttgart und der Evangelische Gemeindedienst für Württemberg präsentieren Gemälde von Reinhart Heinsdorff
Die Gemälde des Künstlers Heinsdorff zeigen das Spannungsfeld zwischen Natur und technischem Fortschritt. Auf ausgesprochen feine Art machen sie nachdenklich, ohne nur anzuklagen.
Reinhart Heinsdorff, 1923 – 2002, hatte von 1986 bis 1991 einen Lehrauftrag für die Gestaltung von Münzen und Medaillen an der Münchner Akademie.
Das heute bekannteste Kunstwerk von Reinhart Heinsdorff ist das Brandenburger Tor auf den deutschen Euro-Cent-Stücken.
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