Tag der Schöpfung (Archiv)

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Tag der Schöpfung: ACK-Kirchen betonen die gemeinsame Verantwortung
von Benedikt Osiw
Mit einer Führung durch das Freilandmuseum Wackershofen, Naturerkundungen im Kochertal und einem Festgottesdienst in Schäbisch Hall wurde am 1. September der ökumenische Tag der Schöpfung gefeiert. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "bebauen und bewahren".

Ruth Schmalzriedt, die durch das Freilandmuseum führte betonte, wie überschaubar und geschlossen früher die Kreisläufe waren: „Das Stroh in den Betten kam von den Feldern des Hofes, wenn es durchgelegen war, kam es in den Stall. Vor dem Stall war der Misthaufen, der Mist wurde als Dünger wieder auf die Felder aufgebracht.“ Heute ist es ungleich schwerer, die Verbundenheit mit der Natur nachzuvollziehen, deshalb ist es wichtig, darauf deutlich hinzuweisen, so ihr Fazit.
Frau Schmalzriedt (Mitte) führt durch das Freilandmuseum Wackershofen


von links nach rechts: Pastoralreferent Wolfram Rösch, Dr. Helmut Barié, Vorsitzender der ACK Baden-Württemberg, Dekan Richard Haug und Synodale Ruth Bauer











Die Besucher des Tages der Schöpfung wurden von den Naturführern Martin Zorzi, Volker Maus und Matthias Wolf von Wackershofen nach Schwäbisch Hall begleitet. Wenn man genau hinsieht, kann man sich auf einem kleinen Wiesenstück stundenlang aufhalten. Jede Hummel, jede Spinne und jeder Grashüpfer ist faszinierend und einzigartig.
Und auch der weite Blick über die Landschaft lud zum Verweilen ein. Begeistert und verspätet kamen alle drei Gruppen im Brenzhaus, dem Gemeindezentrum der Evang. Kirche in Schwäbisch Hall an.

Führung durch Martin Zorzi (vorne links)


Führung durch Volker Maus (Mitte, mit Fernglas)











Faszination Wiese


Faszination Wald










Im Brenzhaus stärkten sich die Gäste. Die Landfrauen aus Uttenhofen boten ein Vesper aus regionalen und biologischen Zutaten an. Beim Markt der Möglichkeiten erfuhren die Gäste einiges
über Umweltschutz, regionale Ernährung und kirchliche Initiativen: Biologischer Wein kann vorzüglich schmecken, Biber werden in der Region wieder heimisch, Kirchengemeinden pflanzen heimische Wildblumen und reduzieren ihre Treibhausgasemission.

Reger Andrang beim Markt der Möglichkeiten


Infostände











Der Festgottesdienst wurde von Mitgliedern der ACK Schäbisch Hall gestaltet. Die Predigt (pdf, 27 kb) hielt die Bischöfin der Evang. Methodistischen Kirche, Rosemarie Wenner, Frankfurt. Sie betonte: "Dass Gott seine Schöpfung nicht aufgibt, kann uns motivieren, unseren Beitrag zum Erhalt der Schöpfung fröhlich und mit Hoffnung zu leisten. Die Freude an Gottes Schöpfung und der Dank gegenüber dem Schöpfer motivieren uns, verantwortlich, wach und behutsam mit dem uns Anvertrauten umgehen und so an Gottes Werk mitwirken." Mit dem Bericht über ein Gartenbauprojekt in Malawi zeigte Bischöfin Wenner auf, wie wir Menschen in der Welt aufeinander angewiesen sind.

Der Vorsitzende der ACK in Baden-Württemberg, Dr. Helmut Barié dankte der ACK-Ortsgruppe Schwäbisch Hall sowie allen Mitwirkenden und betonte, dass der Tag der Schöpfung, der in Baden-Württemberg schon Tradition hat. in der Abschlusserklärung der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung allen Kirchen Europas empfohlen wird.

Die Pressemitteilung zum Tag der Schöpfung kann hier heruntergeladen werden (pdf, 270 kb).
Information über die Schöpfungstage der letzten Jahre sind im Archiv abgelegt.

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ÖKUMENISCHE UND GRENZÜBERGREIFENDE SCHÖPFUNGSFEIER AM 1. 09. 2007

Energie für alle Sinne – Der ökumenische Tag der Schöpfung in Waldshut

Die alljährliche Feier zum Tag der Schöpfung fand am 1. September 2007 in Waldshut/Hochrhein statt. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg feierte in diesem Jahr gemeinsam mit Schweizer Kirchen und Umweltverbänden. Gottesdienst in Waldshut
Eine Feier in vier Teilen: Mit einer Rheinrundfahrt, der Besichtigung eines Vogelschutzgebietes, einem Markt der Möglichkeiten und einem abschließenden Festgottesdienst war ein reichhaltiges Festprogramm geboten.

Besonders deutlich wurde die gelebte Ökumene beim Festgottesdienst. Die Gottesdienstbesucher aus den verschiedenen Kirchen füllten die Evang. Friedenskirche bis auf den letzten Platz, in den hinteren Reihen musste man zu zweit ins Gesangbuch schauen.


Dekanin Christiane Vogel




Der Domkapitular der Erzdiözese Freiburg, Prälat Dr. Klaus Stadel, betonte in seiner Predigt, dass man einen Christen auch daran erkennen sollte, dass er behutsam mit der Schöpfung umgeht.

Die Kirchenratspräsidentin der reformierten Landeskirche Aargau, Pfarrerin Claudia Bandixen, sprach in ihrem Grußwort davon, dass die Christen sich eine gesunde Furcht bewahren müssen: Erfurcht vor Gott, dem Schöpfer und Furcht davor, seine Schöpfung zu zerstören.

Dr. Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Evang. Landeskirche in Württemberg, stellte das Opferprojekt vor, eine Wiederaufforstungsinitiative in Rumänien.


AKW
Die einstündige Rundfahrt auf dem Rhein war – bei Sonnenschein und einer Cola – ein angenehmer Ausflug. Nebenbei konnte man aus erster Hand erleben, wo der Strom herkommt, den wir täglich verbrauchen: Staustufen mit Wasserkraftwerken und ein Atomkraftwerk.



Anschließend wurde das Schweizer Vogelschutzgebiet am Klingnau-See besichtigt. Die Schilfbänke und seichten Wasserflächen sind ein Paradies für hunderte von Vogelarten.


Das Vogelschutzgebiet Klingnau-See



Dr. Hans-Hermann Böhm, der Umweltbeauftragte der Württembergischen Landeskirche betont, dass diese Schöpfungsfeiern eine wertvolle Möglichkeit sind, Brücken zu bauen. Sowohl die Beziehung zwischen den Kirchen, als auch der Kontakt zu Umweltverbänden und –aktivisten wird in lockerer Atmosphäre gestärkt.

Benedikt Osiw

Weitere Fotos vom Tag der Schöpfung
Fotografiert von Kurt Zaugg, oeku Kirche und Umwelt, Schweiz
Kurt Zaugg (info@oeku.ch)

Start der Aktion, vor dem Rathaus in Waldshut
Wandergruppe vor dem Rathaus
Auf dem Schiff 1
Auf dem Schiff 2
Auf dem Schiff 3
Wanderung zum Vogelschutzgebiet Klingnau-See
Rostgänse im Flug
Wandergruppe mit Ferngläsern
Ein Teil der Ausstellung in der Waldshuter Versöhnungskirche


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Die Botschaft von der Neckarquelle

Wir haben
die Schönheiten im Schwenninger Moos gesehen,
das reine Quellwasser des Neckars gekostet,
von dem Schöpfer und Erhalter allen Lebens gehört
und mit Liedern seine Werke und Weisheit gelobt.


So beginnt die Botschaft, die am Ende des Schöpfungsgottesdienstes am 1. September 2006 verlesen wurde. In der Erklärung wird dazu eingeladen, das Erlebte in den Alltag mitzunehmen. Diese Botschaft wird auf den Stationen des Pilgerwegs "Einfluss erfahren - Schöpfung bewahren" fortgeschrieben.
Die Botschaft von der Neckarquelle im Wortlaut

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Flyer Tag der Schöpfung







Bilder vom Tag der Schöpfung 2006


Begrüßung vor dem Moorrundgang




Mit Musik und einem Becher Wasser

wurden die Gäste vor der Wanderung

durch das Schwenninger Moos begrüßt.

Mit dabei war ein Fernsehteam des SWR.








Moorlandschaft



Die Führungen durchs Schwenninger Moos

wurden von Klaus-Peter Koch, dem

Umweltbeauftragten der Stadt Bad Dürrheim,

und von weiteren Mitgliedern des

Arbeitskreises Schwenninger Moos geleitet.







Gemütlicher Austausch beim Markt der Möglichkeiten




Während dem Markt der Möglichkeiten gab

es Gelegenheit zum Austausch.












Stand der Evang. Kirchengemeinde Rottweil


Beim Markt der Möglichkeiten

ging es schwerpunktmäßig ums Wasser:

von Flusswanderwegen des Schwäbischen

Albvereins bis zu den Problemen der

Trinkwasserversorgung in ärmeren Ländern.

Außerdem wurde die ganze Bandbreite kirchlicher

Umweltarbeit vorgestellt. Hier der Stand einer Evang.

Kirchengemeinde aus Rottweil









Gottesdienstbesucher




Über 120 Personen waren beim

Festgottesdienst an der historischen

Neckarquelle dabei. Dabei ging es ums

Wasser, bildlich dargestellt durch

zwei Fragezeichen aus Flaschen










Posaunenchor des CVJM Schwenningen



Musikalisch gestaltet wurde das

das Festprogramm vom Posaunenchor

des CVJM Schwenningen











Oberkirchenrat Heiner Küenzlen, Stuttgart




Der Stuttgarter Oberkirchenrat

Heiner Küenzlen machte in der Predigt

darauf aufmerksam, dass Wasser oft

achtlos genommen, aber nicht

wahrgenommen wird.






Mitglieder der ACKs in VS und Oberkirchenrat Heiner Küenzlen




Liturgisch mitgestaltet wurde der

Gottesdienst von Mitgliedern der

Ortsgruppen der Arbeitsgemeinschaft

Christlicher Kirchen (ACK) in Villingen und

Schwenningen. Hier mit Oberkirchenrat Heiner

Küenzlen (Mitte)



Ortspfarrer



In ökumenischer Gemeinschaft wurde

Gott für die Schöpfung gedankt. Von links:

Pfarrer Günther Fackler, Kath. Kirche Villingen

Dr. Hélène Eichrodt-Kessel, Ökumenische

Dekade zur Überwindung von Gewalt

Pfarrer Frank Banse, Evang. Stadtkirche Schwenningen





Weitere Impressionen vom Gottesdienst und Schnappschüsse:

Rolf Fußhoeller, Erster Bürgermeister von Villingen Schwenningen beim Grußwort

Reiner Ehrert, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, beim Grußwort

Bischof i.R. Dr. Walter Klaiber, Vorsitzender der ACK Deutschland, beim Grußwort

Dr. Hélène Eichrodt, Kessel, Dekade zur Überwindung von Gewalt und Dr. Hans-Hermann Böhm, Umweltbeauftragter der Evang. Landeskirche in Württemberg, beim Gottesdienst

Oberkirchenrat Heiner Küenzlen unterzeichnet als erster die "Botschaft von der Neckarquelle

Wasserfragezeichen, Symbole beim Gottesdienst

Gabrijela Opacak, Mitglied des Organisationsteams

Idyllische Landschaft im Schwenninger Moos

Bei strahlendem Sonnenschein hatten nicht nur die Menschen Durst


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Bericht vom Tag der Schöpfung 2006
Christen danken beim Tag der Schöpfung für die Gabe des Wassers
und verpflichten sich zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Wasser


Der Tag der Schöpfung, den die Kirchen in Baden-Württemberg am 1. September in Villingen-Schwenningen gestalteten, wurde gut angenommen. Die verschiedenen Angebote standen unter dem Motto „Wasser, Gabe Gottes“.

Mit einem Becher frischen Wassers wurden die Teilnehmenden am diesjährigen Tag der Schöpfung begrüßt. Bei bestem Wetter nahmen über 150 Gäste aus ganz Baden-Württemberg die unterschiedlichen Programmangebote wahr, die gemeinsam von der Projektstelle der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt und dem Umweltbüro der Evangelischen Landeskirche in Württemberg vorbereitet wurden.

Bei zwei Führungen wurde das Schwenninger Moos vorgestellt. In diesem Feuchtgebiet entspringt der Neckar.

In gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen konnten die Besucher sich auf dem Markt der Möglichkeiten informieren. Schwerpunktmäßig ging es auch hier ums Wasser in seiner ganzen Bandbreite: von Flusswanderwegen des Schwäbischen Albvereins bis zu den Problemen der Trinkwasserversorgung in ärmeren Ländern. Außerdem wurde die ganze Bandbreite kirchlicher Umweltarbeit vorgestellt.

Höhepunkt der Veranstaltung war der Festgottesdienst, direkt an der historischen Neckarquelle im Stadtpark von Schwenningen. Der Stuttgarter Oberkirchenrat Heiner Küenzlen machte darauf aufmerksam, dass Wasser oft achtlos genommen, aber nicht wahrgenommen wird. Über dieses Geschenk Gottes dürfe man sich freuen und dem Schöpfer danken. Auch bestehe eine große Verantwortung, da Gottes Gabe für alle Menschen, Pflanzen und Tiere ausreichen solle.

„Schon hundert Meter nach der Neckarquelle sieht man die Herausforderung, vor der wir stehen,“ sagte Rolf Fußhoeller, 1. Bürgermeister von Villingen-Schwenningen in seinem Grußwort. Dort wird der Neckar zum verrohrten Kanal. Die Stadt will den Neckar wieder zugänglich machen.
In weiteren Grußworten sprachen Reiner Ehret, der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Bischof i.R. Dr. Walter Klaiber. Harry Frey, Vorsitzender der SPD-Ortsgruppe in Villingen-Schwenningen schlug einen Bogen zum Antikriegstag, der ebenfalls am 1. September begangen wird.

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde die „Botschaft von der Neckarquelle“ verlesen.
Darin wird vorgeschlagen, eine neue Wertschätzung des Lebensraumes und Lebensmittels Wasser zu entwickeln. Die Behörden werden gebeten, diesen Bereich nicht
nur als technische Aufgabe, sondern die Beteiligung der Menschen zu fördern. Die Botschaft endet mit der Selbstverpflichtung, zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Wasser beizutragen. Erstunterzeichner ist Oberkirchenrat Heiner Küenzlen.
Kirchen in ganz Europa feiern am 1. September den Tag der Schöpfung. Bischof Dr. Klaiber unterstrich, dass die Feier, die in Baden-Württemberg schon Tradition hat, Modellcharakter für Kirchen in ganz Deutschland habe. Der Festgottesdienst an der Neckarquelle wird am 24. September bei family-tv gesendet.

Eine Fortsetzung findet das Thema Schöpfungsverantwortung im Jahresschwerpunkt 2007 der Dekade in Württemberg. Am Beispiel Wasser soll die Überwindung der Gewalt gegen die Umwelt in den Mittelpunkt gestellt werden.
Geplant sind unter dem Motto „EINFLUSS-ERFAHREN“, ein Pilgerweg von der Neckarquelle bis Rottenburg, eine Kajakrally bis Plochingen und eine Schifffahrt bis Köln zum Kirchentag, mit Veranstaltungen in Orten und Gemeinden auf dem Weg dorthin.


Benedikt Osiw


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Flyer Tag der Schöpfung





Tag der Schöpfung 2005 „GESEGNETE VIELFALT“

Kirchen in Baden-Württemberg feierten am 1. September den Tag der Schöpfung.




Stuttgart/Bad Urach (2.9.05) Über 200 Gäste aus Landes- und Kommunalpolitik, Umweltverbänden und Kirchengemeinden feierten am 1. September 2005 den Tag der Schöpfung in Bad Urach. Auf vielfältige Weise wurde das Motto des Tages „Gesegnete Vielfalt“ erlebbar. Das Programmangebot reichte von einer geführten Wanderung zum Uracher Wasserfall über einen Festgottesdienst, bis zu einem Film- Diskussionsangebot. Im Stift Urach präsentierten sich eine Vielzahl von umweltaktiven Akteuren aus Kirche, Politik und Umweltverbänden.

Im Gottesdienst in der Amanduskirche sprach der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), Prälat Dr. Helmut Barié (Freiburg) über die Freude an der Artenvielfalt. In Anlehnung an Psalm 104, in dem Gott neben Brot und Öl auch für den Gesang der Vögel und für den Wein gedankt wird, sagte Herr Barié: „Wir danken Gott nicht bloß für das, was notwendig ist. Wir danken ihm auch für das, was einfach nur schön ist.“

In seinem Grußwort nahm der Präsident der Württembergischen Evang. Landessynode Horst Neugart (Heidenheim) die aktuellen Umweltkatastrophen und den anhaltenden Verlust der Artenvielfalt auf und empfahl eine Rückbesinnung auf Gott, den Schöpfer: „Mit Maßnahmen allein wird es und nicht gelingen, die Schöpfung zu bewahren, wenn wir nicht die Liebe zum Schöpfer und zu seinen Geschöpfen immer wieder neu entdecken“.

Während der Abendveranstaltung wurde das Thema „Gesegnete Vielfalt“ im Blick auf die Schwäbische Alb diskutiert. In ihrem Film „Heute kein Manöver“ zeigten die Filmemacher Diemut Yañez und Willi Dillschneider die Geschichte des Dorfes Gruorn mitten im Truppenübungsplatz Münsingen. Anschließend wurde vom NABU-Landesvorsitzenden, Dr. Stefan Rösler und Ingo Ammermann die Studie „Albvisionen“ vorgestellt. Um den stillgelegten Truppenübungsplatz Münsingen soll ein Biosphärengebiet mit ca. 30.000 Hektar entstehen.

Die Veranstalter der Feier zogen eine positive Bilanz. Für den Umweltbeauftragten der Evang. Landeskirche in Württemberg, Dr. Hans-Hermann Böhm, hatte der Tag nicht nur Eventcharakter: „Der Tag der Schöpfung bringt Menschen zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise für den Naturschutz einsetzen und schafft so die Möglichkeit zum unverkrampften Dialog und zu intensiverer Zusammenarbeit.“

Benedikt Osiw
Büro des Umweltbeauftragten

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Tag der Schöpfung 2005 „GESEGNETE VIELFALT - Predigt, Fotos und Gottesdienstbausteine zum download“

Dokumentation - Tag der Schöpfung in Bad Urach (pdf)

Festpredigt am Tag der Schöpfung 2005 (pdf)

Grußwort des Präsidenten der Württembergischen Evangelischen Landessynode Horst Neugart, Heidenheim (pdf)

Der Materialentwurf zum Tag der Schöpfung 2005 steht unter dem Motto „GESEGNETE VIELFALT“. Er enthält Lied- und Predigtvorschläge, Gebete, Segen und Anregungen für die Gestaltung eines Schöpfungstages mit Jugendgruppen:
Gesegnete Vielfalt - Gottesdienstbausteine (pdf, 156 kb)

Bilder:
Der Uracher Wasserfall
Wanderung zum Uracher Wasserfall Günter Künkele, der Vorsitzende des Bundes Naturschutz Alb-Neckar (mit Rucksack) erklärt die Natur rund um den Uracher Wasserfall
Stände im Stift Urach
Stände im Stift Urach
Stände im Innenhof Horst Neugart (rechts), Präsident der Evang. Württembergischen Landessynode im Gespräch mit Pfarrer Dr. Martin Hauff, Bad Urach
Die Amanduskirche
Prälat Barié und Pfarrer Dr. Hauff



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Auftaktgottesdienst 2004 in Karlsruhe

Bei der landesweiten Auftaktveranstaltung am 1. September in Karlsruhe, hat Prälatin Wulz, Vorsitzende des Umweltrates, in ihrer Predigt den Ansatz der Nachhaltigkeit mit Psalm 100, 5 verbunden. "In einer schnelllebigen Zeit, angesichts einer Kultur des ex und hopp und der bröckelnden Generationenverträge richten sich Sehnsucht und Hoffnungen ganz offensichtlich auf das Ideal einer Nachhaltigkeit, die über den kurzfristigen Nutzen hinausdenkt", so Prälatin Wulz. "Gott ist gut, weil er gutes Leben ermöglicht. Weil er Weisung zum Leben gibt, die uns das Leben lieb macht und uns Widerstandskräfte gegen den Tod entwickeln lässt."

Eine Arbeitsgruppe des Oberkirchenrates hat Material zur Vorbereitung von Gottesdiensten und Gemeindefesten erstellt: "Schöpfung feiern - Von einer Generation zur anderen bleibt Gott treu". Exemplare dieser DINA5 Broschüre, die an alle Pfarrämter verschickt wurde, können kostenlos vom Umweltbüro angefordert werden. Im Internet kann dieses Heft sowie die Predigt von Prälatin Wulz als PDF-Dokument heruntergeladen werden:

Predigt von Prälatin Wulz (PDF-Format, 56 KB)

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Dokumentation - Tag der Schöpfung 2003

Dokumentation - Tag der Schöpfung 2003 in Stuttgart (PDF-Format, 1,8 MB)



















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